Pressemitteilungen

06.03.2009: Europäisches Jugendforum in Hamburg

Schüler im Dialog mit Abgeordneten über Klimaschutz und Energiepolitik im Hamburger Rathaus

130 Schülerinnen und Schüler diskutieren am kommenden Freitag, 6. März in der Hamburgischen Bürgerschaft mit Europa- und Landtagsabgeordneten über Energie- und Klimaschutzpolitik. Das Europäische Jugendforum in Hamburg ist Teil einer deutschland-weiten Veranstaltungsreihe, die vom Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland in Kooperation mit den Landtagen und Bürgerschaften realisiert wird. Das Forum beginnt um 9.00 Uhr und endet um ca. 15.00 Uhr.

Im Mittelpunkt des eintägigen Jugendforums steht ein Hearing (11.00 Uhr bis 12.30 Uhr), bei dem die Schülerinnen und Schüler auf der Grundlage zuvor erarbeiteter Positionen mit dem Hamburger Europaabgeordneten Dr. Georg Jarzembowski (CDU) sowie den Mitgliedern der Hamburgischen Bürgerschaft, Klaus-Peter Hesse (CDU) und Ole Thorben Buschhüter (SPD), über die Themen „CO2-Grenzen“ und „Biokraftstoffe“ diskutieren. Der Präsident der Bürgerschaft, Berndt Röder, wird die Teilnehmer um 9.00 Uhr offiziell begrüßen. Ab 13.30 Uhr folgt eine Europadebatte unter den Schülern mit Abstimmung.

Der Leiter des Informationsbüros des Europäischen Parlaments, Dr. Klaus Löffler, sagt: „Mit den Foren bieten wir Schülerinnen und Schülern die Gelegenheit, sich intensiv mit diesem wichtigen Politikfeld auseinanderzusetzen. Unser Ziel ist es, Jugendlichen zu vermitteln, dass die drängenden Probleme unserer Zeit Lösungen auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene erfordern. Wir möchten ihnen zeigen, dass zukunftsweisende Entscheidungen in immer stärkerem Maße eine europäische oder globale Dimension haben. Aber die Politik soll dabei auch von den jungen Leuten lernen.“

Auch Bürgerschaftspräsident Berndt Röder zeigt sich über die Themenwahl des Jugendforums erfreut: „Gerade die Herausforderungen einer zukünftigen Energiepolitik verlangen eine europäisch abgestimmte Antwort. Junge Menschen spüren sehr genau, wie europäische Politik den Einzelnen berührt, aber eben auch von jedem Einzelnen über die Volksvertretungen bestimmt werden kann.“ Deshalb gehöre ein Europäisches Jugendforum in das Hamburger Rathaus, wo Jugendliche ihre Zukunftsfragen formulieren können, so Röder.

An dem Europäischen Jugendforum in Hamburg nehmen Schülerinnen und Schüler des Albrecht-Thaer-Gymnasiums, des Gymnasium Blankenese, des Gymnasium Osterbeck, der Staatlichen Gewerbeschule für Bautechnik, des Gymnasium Bornbrook, des Gymnasium Grootmoor und des Goethe-Gymnasiums teil.

Experten des Biozentrums Klein Flottbek, des Forums „Neue Energie Hamburg“, der HAW Hamburg, der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, des TÜV Hanse Service Centers und des Umwelt-Ingenieurbüros haben im Vorfeld die teilnehmenden Schulen besucht, um die Schulklassen an die Themen heranzuführen.

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