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07.11.2008: Europäisches Jugendforum in Mainz
Schülerinnen und Schüler aus Alzey, Lahnstein und Mainz „erleben Politik hautnah“: Erstes Europäisches Jugendforum zum Thema Energie- und Klimawandel im Landtag von Rheinland-Pfalz ermöglicht ihnen den Dialog mit Europa- und Landtagsabgeordneten
Am vergangenen Freitag (7. November 2008) nahmen 116 Schülerinnen und Schüler die Plätze der Abgeordneten im Mainzer Landtag ein. Sie waren der Einladung des Europäischen Parlaments und des Landtags Rheinland-Pfalz gefolgt, mit Abgeordneten über die gemeinsame Energie- und Klimapolitik der Europäischen Union zu diskutieren. Der Europaparlamentarier Dr. Werner Langen (CDU) stellte sich gemeinsam mit den Landtagsabgeordneten Margit Mohr (SPD), Uta Schellhaaß (FDP) und Jeannette Wopperer (CDU) den Fragen der jungen Leute.
Im Mittelpunkt des eintägigen Jugendforums stand ein Hearing, bei dem die Schülerinnen und Schüler den Parlamentariern nicht nur vielfältige Fragen, sondern auch eigene Meinungen loswerden konnten. „Sie haben jetzt sicherlich ein anderes Bild von Politikern. Dass Politiker dialogfähig sind, sich auch mit den Problemen der jungen Leute auseinandersetzen und man auch zu einem gemeinsamen Nenner finden kann,“ so Margit Mohr nach der Debatte. Die Hearings moderierte Hanns Lohmann von SWR1 RP.
Im Vorfeld des Europäischen Jugendforums führten Dipl.-Ing. Werner Robrecht aus dem Ministerium für Umwelt, Forsten und Verbraucherschutz Rheinland-Pfalz, Dipl.-Ing. Timo Gensel von der EffizienzOffensive Energie Rheinland-Pfalz e.V. und Dr. Sascha Henninger von der Universität Koblenz-Landau die teilnehmenden Schulklassen im Unterricht an das Themenfeld heran. Sie begleiteten die Schülerinnen und Schüler in den Mainzer Landtag und bereiteten sie dort auf die Diskussion mit den Abgeordneten vor.
Das Europäische Jugendforum in Mainz war die Auftaktveranstaltung einer deutschlandweiten Reihe, die vom Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Deutschland in Kooperation mit den Landtagen realisiert wird. Anja Richter, die Verantwortliche des deutschen Informationsbüro des Europäischen Parlaments in Berlin zum Hintergrund der Jugendforenreihe: „Damit sich die Schülerinnen und Schüler für demokratische Prozesse interessieren und die Chance nutzen, mit den Abgeordneten zu diskutieren.“

